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Demografie Australiens
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Die Bevölkerung Australiens wird zum 1. April 2025 auf 27.768.200 Personen geschĂ€tzt.cite-ref-1[1] Australien ist das 52. bevölkerungsreichste Land der Welt und das bevölkerungsreichste Land in Ozeanien und gehört zu den LĂ€ndern mit der weltweit niedrigsten Bevölkerungsdichte. Seine Bevölkerung konzentriert sich hauptsĂ€chlich auf stĂ€dtische Gebiete an den KĂŒsten und wird bis 2050 voraussichtlich 37 Millionen ĂŒberschreiten.cite-ref-2[2] Die Bevölkerung Australiens ist von einer geschĂ€tzten Bevölkerungszahl zwischen 300.000 und 1.000.000 zur Zeit der britischen Besiedlung im Jahr 1788 aufgrund zahlreicher Einwanderungswellen in der Folgezeit stark gewachsen. Allein seit dem Ende des Ersten Weltkriegs vervierfachte sie sich. Australien hat die achtgröĂte Einwandererpopulation der Welt, wobei der Anteil der Einwanderer an der Bevölkerung mit 29 % höher ist als in jeder anderen Nation mit einer Bevölkerung von ĂŒber 10 Millionen Einwohnern. Aufgrund der Einwanderung aus anderen Kontinenten, besonders aus Asien, nimmt der Anteil der europĂ€ischstĂ€mmigen Komponente an der Bevölkerung prozentual ab und lag 2016 bei 76 %, wobei 58 % anglo-keltischer und 18 % anderer europĂ€ischer Abstammung waren.cite-ref-3[3] Ein weiteres Merkmal ist die hohe VerstĂ€dterung. Mit 86 % der Bevölkerung, die in einer Handvoll stĂ€dtischer Gebiete lebt, ist Australien eines der am stĂ€rksten urbanisierten LĂ€nder der Welt.cite-ref-4[4] Die Lebenserwartung des Landes gehört zu den höchsten der Welt. Dank hoher Raten an Einwanderung und einer höheren Geburtenrate als in den meisten entwickelten LĂ€ndern ist die Bevölkerung im Mittel jĂŒnger als in den meisten IndustrielĂ€ndern und weist einen GeburtenĂŒberschuss auf. Allerdings ist auch in Australien eine fortschreitende Alterung zu beobachten.cite-ref-5[5] Mit einer Bevölkerungswachstumsrate von ĂŒber einem Prozent verzeichnet Australien eine vergleichsweise hohe Bevölkerungsdynamik. Australien verfĂŒgt ĂŒber einen hohen Lebensstandard und zĂ€hlt zu den wohlhabendsten Gesellschaften der Welt. Im Median verfĂŒgten die StaatsbĂŒrger Australiens 2019 ĂŒber ein Gesamtvermögen von ĂŒber 191.000 US-Dollar pro Kopf, was der höchste Wert weltweit war.cite-ref-6[6]
FĂŒr Daten zur Erfassung der Bevölkerung ist das Australian Bureau of Statistics zustĂ€ndig, welches alle fĂŒnf Jahre eine VolkszĂ€hlung organisiert. Australien sammelt im Allgemeinen keine Daten ĂŒber Hautfarbe oder Ethnie, mit Ausnahme der australischen Aborigines und der indigenen Bewohner der Torres-Strait-Inseln, aber die australische VolkszĂ€hlung bittet die Befragten, ihre Abstammung zu benennen. Bei der VolkszĂ€hlung 2016 wurden 649.171 Personen (2,8 % der Gesamtbevölkerung) als Aborigines oder indigene Bewohner der Torres-Strait-Inseln gezĂ€hlt.cite-ref-7[7] Heute leben die meisten der australischen Ureinwohner an der OstkĂŒste Australiens, wo fast 60 % der australischen Ureinwohner in New South Wales (208.476) und Queensland (188.954) leben, wo sie etwa 2 bis 5 % der Bevölkerung dieser Bundesstaaten ausmacht. Das Northern Territory hat eine indigene Bevölkerung von fast 70.000. Diese stellt etwa 30 % der Gesamtbevölkerung des Northern Territory dar. Die Aborigines gelten als sozial und wirtschaftlich gegenĂŒber der Mehrheitsbevölkerung benachteiligt.cite-ref-8[8]
Contents
âą Migration
âą Sprache
âą Religion
âą Gesundheit
âą Bildung
âą Statistik
âą Einzelnachweise
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Ethnie und Abstammung
Der frĂŒheste akzeptierte Zeitrahmen fĂŒr die ersten AnkĂŒnfte von australischen Ureinwohnern auf dem Kontinent Australien war vor mindestens 65.000 Jahren, höchstwahrscheinlich von den Inseln Indonesiens und Neuguinea aus.cite-ref-university-of-wollongong-9-0[9]
Der britische KapitĂ€n James Cook erreichte als erster EuropĂ€er am 28. April 1770 die OstkĂŒste Australiens. Zu dieser Zeit wurde die indigene Bevölkerung auf 315.000 bis 750.000 geschĂ€tzt, aufgeteilt in bis zu 500 StĂ€mme, die viele verschiedene Sprachen sprachen und als JĂ€ger und Sammler lebten. Die Briten erklĂ€rten das Land zur Terra Nullius und errichteten die StrĂ€flingskolonie Australien nach der Ankunft der First Fleet am 18. Januar 1788 in der Botany Bay. Nach und nach entstanden weitere voneinander unabhĂ€ngige britische Kolonien auf dem Kontinent Australien und am 1. Januar 1901 formierten sie sich zum Nationalstaat Australien. Die indigene Bevölkerung wurde durch die britische Landnahme und KolonisierungsmaĂnahmen und ihre eingeschleppten Krankheiten deutlich dezimiert. Die indigene Bevölkerung der Insel Tasmanien, die Tasmanier, starb in der Folge sogar komplett aus.cite-ref-10[10] Eine Erfassung der Bevölkerung der Ureinwohner gibt es in Australien erst seit 1961.
Ăber Generationen hinweg kam die ĂŒberwiegende Mehrheit der Siedler aus der Kolonialzeit und der Einwanderer aus der Zeit nach der Föderation von den Britischen Inseln, obwohl die Goldminen auch Migranten aus anderen LĂ€ndern, insbesondere aus China, anzogen. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat sich die Bevölkerung Australiens mehr als verdoppelt, was durch die massive europĂ€ische Einwanderung in den unmittelbaren Nachkriegsjahrzehnten noch verstĂ€rkt wurde. Zu dieser Zeit verhinderte die Politik des weiĂen Australiens (White Australia Policy) die auĂereuropĂ€ische Einwanderung. Die Herkunft der Einwanderer verschob sich allerdings bereits damals weg von englischsprachigen LĂ€ndern hin zu sĂŒdeuropĂ€ischen Einwanderern. Die Abschaffung der White-Australia-Politik Mitte der 1970er Jahre fĂŒhrte zu einem deutlichen Anstieg der auĂereuropĂ€ischen Einwanderung, vor allem aus Asien, und zu einem Wandel in der Bevölkerungszusammensetzung.cite-ref-11[11]
| Abstammung | Anteil der Bevölkerung |
|---|---|
| Englisch | 36,1 % |
| Australisch | 33,5 % |
| Irisch | 11,0 % |
| Schottisch | 9,3 % |
| Chinesisch | 5,6 % |
| Italienisch | 4,6 % |
| Deutsch | 4,5 % |
| Indisch | 2,8 % |
| Indigen | 2,8 % |
| Griechisch | 1,8 % |
| NiederlÀndisch | 1,6 % |
| Philippinisch | 1,4 % |
| Vietnamesisch | 1,4 % |
| Libanesisch | 1,0 % |
Migration
â
Hauptartikel
:
Migrations- und Asylpolitik Australiens
Die permanente europĂ€ische Besiedlung begann 1788 mit der GrĂŒndung einer britischen Strafkolonie in New South Wales. Seit der frĂŒhen Föderation im Jahr 1901 hielt Australien an der White-Australia-Politik fest, die die Einwanderung von Menschen nicht-europĂ€ischer ethnischer Herkunft nach Australien verbot und erst nach dem Zweiten Weltkrieg abgeschafft wurde.cite-ref-14[14] Seit 1945 haben sich mehr als 7 Millionen Menschen in Australien niedergelassen. Seit Ende der 1970er Jahre kam es zu einem deutlichen Anstieg der Einwanderung aus asiatischen und anderen auĂereuropĂ€ischen LĂ€ndern, wodurch Australien zu einem multikulturellen Land wurde.
Die Nettomigration aus Ăbersee ist von 30.042 Personen in den Jahren 1992/93 auf 178.582 Personen in den Jahren 2015/16 angestiegen. Insgesamt sind 7,3 Millionen Einwohner im Ausland geboren, was einer der höchsten Einwandereranteile der Welt darstellt. Die gröĂten Komponenten der Einwanderung sind die Programme fĂŒr die Migration von FachkrĂ€ften und die FamilienzusammenfĂŒhrung. Das Land betreibt Einwanderung selektiv nach einem Punktesystem und wirbt viele hochqualifizierte ArbeitskrĂ€fte aus dem Ausland ab. Ab 2016 waren indische Australier die am besten ausgebildete Migrantengruppe in Australien. 54,6 % der Inder in Australien haben einen Bachelor oder einen höheren Abschluss, mehr als das Dreifache des australischen Durchschnitts von 17,2 % im Jahr 2011.cite-ref-15[15]
Eine soziologische Studie aus dem Jahr 2014 kam zu dem Ergebnis: dass âAustralien und Kanada sind unter den westlichen Nationen am empfĂ€nglichsten fĂŒr Einwanderung warenâ.cite-ref-16[16] Gleichzeitig ist Immigration streng reguliert und das Land geht hart gegen illegale Migration vor. Australien ist Unterzeichner des Abkommen ĂŒber die Rechtsstellung der FlĂŒchtlinge und hat viele Asylsuchende aufgenommen. In den letzten Jahren hat die australische Politik der obligatorischen Inhaftierung von nicht autorisierten Ankömmlingen auf dem Seeweg allerdings Kontroversen ausgelöst.cite-ref-17[17]
Im Allgemeinen ist Australien kein Auswanderungsland. 2017 lebten dennoch knapp 540.000 Australier im Ausland.cite-ref-18[18]
| Geburtsort | Anzahl Personen |
|---|---|
| Total Inland | 17.650.000 |
| Total Ausland | 7.341.910 |
| England England | 992.000 |
| China Volksrepublik Volksrepublik China | 651.000 |
| Indien Indien | 592.000 |
| Neuseeland Neuseeland | 568.000 |
| Philippinen Philippinen | 278.000 |
| Vietnam Vietnam | 256.000 |
| Sudafrika SĂŒdafrika | 189.000 |
| Italien Italien | 187.000 |
| Malaysia Malaysia | 174.000 |
| Schottland Schottland | 135.000 |
| Sri Lanka Sri Lanka | 134.500 |
| Korea Sud SĂŒdkorea | 116.120 |
| Deutschland Deutschland | 114.580 |
| Griechenland Griechenland | 108.830 |
| Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten | 108.610 |
| Hongkong Hongkong | 100.620 |
| Quelle: Australian Bureau of Statistics (2018) [ 19 ] | Quelle: Australian Bureau of Statistics (2018) [ 19 ] |
Bevölkerungsverteilung
Australien hat eine Bevölkerungsdichte von 3 Personen pro Quadratkilometer und zĂ€hlt damit zu den am dĂŒnnsten besiedelten LĂ€ndern weltweit. Die Einwohner des Landes konzentrieren sich zudem auf einige wenige Regionen im SĂŒdosten des Landes und an den KĂŒstenregionen, wĂ€hrend der Norden, Westen und das Zentrum Australiens nahezu menschenleer sind. Die VerstĂ€dterung erfolgte in Australien bereits sehr frĂŒh, und 1960 lebten bereits ĂŒber 80 % der Bevölkerung in StĂ€dten, ein Anteil, der seitdem nur noch leicht gestiegen ist. Australien ist eine der am stĂ€rksten urbanisierten Nationen. 90 Prozent der Bevölkerung leben in nur 0,22 Prozent der LandflĂ€che des Landes und 85 Prozent in einem Umkreis von 50 Kilometern um die KĂŒste. Bei der VolkszĂ€hlung 2016 lebten mehr als zwei Drittel der Australier in einer Hauptstadt eines Territoriums oder Bundesstaates, wobei 40 Prozent der Bevölkerung allein in den beiden gröĂten StĂ€dten Sydney und Melbourne lebten.cite-ref-20[20] Australische StĂ€dte haben meistens keinen historischen Kern, sondern verfĂŒgen meistens ĂŒber eine moderne Innenstadt mit HochhĂ€usern und darum herum ausgedehnte Vor- bzw. SatellitenstĂ€dte.
Australien besteht aus den sechs Bundesstaaten Queensland, New South Wales, Victoria, Tasmania, South Australia und Western Australia, den drei Territorien Australian Capital Territory, Jervis Bay Territory und dem Northern Territory sowie sieben AuĂengebieten.
| Bundesstaat/Territorium | Bevölkerung (Zensus 2021) [ 21 ] | LandflÀche in km 2 | Bevölkerungsdichte je km 2 | Quelle |
|---|---|---|---|---|
| New South Wales (NSW) | 8.072.163 | 800.642 | 10,1 | [ 22 ] |
| Victoria (VIC) | 6.503.491 | 227.416 | 28,6 | [ 23 ] |
| Queensland (QLD) | 5.156.138 | 1.730.648 | 3,0 | [ 24 ] |
| Western Australia (WA) | 2.660.026 | 2.526.674 | 1,1 | [ 25 ] |
| South Australia (SA) | 1.781.516 | 983.482 | 1,8 | [ 26 ] |
| Tasmanien (TAS) | 557.571 | 68.401 | 8,2 | [ 27 ] |
| Australian Capital Territory (ACT) | 454.499 | 2.358 | 192,7 | [ 28 ] |
| Northern Territory (NT) | 232.605 | 1.349.129 | 0,2 | [ 29 ] |
| Jervis Bay Territory (JBT) | 310 | 68 | 4,6 | |
Sprache
Obwohl Australien keine offizielle Sprache hat, ist Englisch de facto die Nationalsprache und Amtssprache. Australisches Englisch hat eine groĂe Vielfalt in der Sprache mit einem ausgeprĂ€gten Akzent und unterscheidet sich leicht von anderen Varianten des Englischen in Grammatik und Rechtschreibung. General Australian dient als Standard-Dialekt.
Nach der VolkszĂ€hlung von 2016 ist Englisch fĂŒr 72,7 % der Bevölkerung die einzige Sprache, die zu Hause gesprochen wird. Die nĂ€chsthĂ€ufigsten zu Hause gesprochenen Sprachen sind Mandarin (2,5 %), Arabisch (1,4 %), Kantonesisch (1,2 %), Vietnamesisch (1,2 %), Italienisch (1,2 %), Griechisch (1,0 %) und Hindi (0,7 %):cite-ref-30[30]cite-ref-sbsdata2-31-0[31] Ein betrĂ€chtlicher Anteil der Migranten der ersten und zweiten Generation ist zweisprachig.
Man geht davon aus, dass es zum Zeitpunkt des ersten europĂ€ischen Kontakts mit dem Kontinent ĂŒber 250 australische Ureinwohnersprachen gab, von denen weniger als zwanzig noch immer von allen Altersgruppen tĂ€glich gesprochen werden. Etwa 110 weitere werden ausschlieĂlich von Ă€lteren Menschen gesprochen. Der Verlust der Kultur und Sprache beruht vorwiegend auf langanhaltenden Versuchen der erzwungenen Assimilierung der Ureinwohner durch die Regierung.cite-ref-32[32]cite-ref-nilsr-33-0[33] Zum Zeitpunkt der VolkszĂ€hlung von 2006 berichteten 52.000 australische Ureinwohner, die 12 % der indigenen Bevölkerung ausmachen, dass sie zu Hause eine indigene Sprache sprechen.
In Australien gibt es eine GebÀrdensprache, die als Auslan bekannt ist und die Hauptsprache von etwa 10.112 Gehörlosen ist, die bei der VolkszÀhlung von 2016 berichteten, dass sie zu Hause mit Auslan kommunizieren.
Religion
Australien war historisch gesehen eine protestantische Mehrheitsnation mit einer katholischen Minderheit.cite-ref-pettersson-34-0[34]cite-ref-auspolifacts-35-0[35] Australien hat sich inzwischen zu einem religiös vielfÀltigen Land entwickelt: 22 % sind katholisch, 30 % sind andere Christen, 30 % haben keine Religion, und es gibt eine betrÀchtliche Anzahl von Muslimen, Buddhisten, Hindus und anderen. WÀhrend Australien keine offizielle Religion hat, berufen sich die verschiedenen Regierungen Australiens in ihren Zeremonien auf den christlichen Gott, ebenso wie die verschiedenen australischen Gerichte.
In einer fakultativen Frage zur VolkszĂ€hlung 2016 erklĂ€rten 52,1 % der australischen Bevölkerung sich zu AnhĂ€ngern des Christentums. Historisch gesehen war der Prozentsatz weitaus höher, und die religiöse Landschaft Australiens verĂ€ndert und diversifiziert sich. Bei derselben VolkszĂ€hlung im Jahr 2016 gaben 30,1 % der Australier an, âkeine Religionâ zu haben, und weitere 9,6 % entschieden sich dafĂŒr, die Frage nicht zu beantworten. Die verbleibende Bevölkerung ist eine vielfĂ€ltige Gruppe, zu der Muslime (2,6 %), Buddhisten (2,4 %), Hindus (1,9 %), Sikhs (0,5 %) und Juden (0,4 %) gehören.cite-ref-abs-2016-36-0[36]
Wie in vielen westlichen LĂ€ndern ist der Grad der aktiven Teilnahme am aktiven religiösen Leben geringer, als es der Anteil der Bevölkerung, der sich als einer Religion zugehörig bezeichnet, vermuten lieĂe. So betrĂ€gt z. B. die wöchentliche Teilnahme an christlichen Gottesdiensten nur etwa 1,5 Millionen, was einem Anteil von etwa 7,5 % der Bevölkerung entspricht.cite-ref-37[37] Christliche WohltĂ€tigkeitsorganisationen, KrankenhĂ€user und Schulen spielen eine bedeutende Rolle in der Wohlfahrts- und Bildungsarbeit. Das katholische Bildungssystem ist mit mehr als 650.000 SchĂŒlern (und etwa 21 Prozent aller Anmeldungen zu weiterfĂŒhrenden Schulen) der zweitgröĂte Sektor nach den staatlichen Schulen.
Gesundheit
Australien verfĂŒgt ĂŒber eine hoch entwickeltes Gesundheitswesen, auch wenn die Leistungen aufgrund der enormen GröĂe des Landes nicht gleichmĂ€Ăig verteilt sind. Die Gesundheitsversorgung wird in Australien sowohl von der Regierung als auch von privaten Unternehmen erbracht, die hĂ€ufig von Medicare abgedeckt werden. Die GesundheitsfĂŒrsorge in Australien wird weitgehend von der Regierung auf nationaler, bundesstaatlicher und lokaler Ebene sowie von privaten Krankenversicherungen finanziert; die Kosten fĂŒr die GesundheitsfĂŒrsorge werden jedoch auch von gemeinnĂŒtzigen Organisationen getragen. Einige Dienstleistungen werden von Freiwilligen erbracht, insbesondere die Fern- und psychologische Gesundheitsversorgung. Im Jahr 2017/18 beliefen sich die gesamten Gesundheitsausgaben auf 185,4 Milliarden US-Dollar, was 7.485 Dollar pro Person entspricht. Der GroĂteil der Gesundheitsausgaben entfiel auf KrankenhĂ€user (40 %) und die medizinische Grundversorgung (34 %). Die Gesundheitsausgaben machten 10 % der gesamten wirtschaftlichen AktivitĂ€t aus.cite-ref-38[38]
Bei den meisten gesundheitlichen Indikatoren schneidet Australien im internationalen Vergleich gut ab. Die durchschnittliche Lebenserwartung lag 2017 bei 82,4 Jahren (MĂ€nner: 80,4 Jahre, Frauen: 84,7 Jahre) und gehört zu den höchsten der Welt.cite-ref-39[39] Die SĂ€uglingssterblichkeit lag 2018 bei 3,1 von 1.000 Geburten und ist damit im internationalen Vergleich niedrig.cite-ref-40[40] Ein Problem ist die hohe Rate an ĂŒbergewichtigen Personen. In den Jahren 2017/18 zeigte die nationale Gesundheitsumfrage des australischen Statistikamtes, dass zwei Drittel (67,0 %) der australischen Erwachsenen ĂŒbergewichtig oder fettleibig waren (12,5 Millionen Menschen). Die Nationale Gesundheitsstudie zeigte auch, dass fast ein Viertel (24,9 %) der Kinder im Alter von 5â17 Jahren in den Jahren 2017/18 ĂŒbergewichtig oder fettleibig waren.cite-ref-41[41] Zwischen den Aborigines und der restlichen Bevölkerung besteht eine groĂe LĂŒcke bei verschiedenen gesundheitlichen Indikatoren. So haben diese eine deutlich höhere Rate an Selbstmorden, Ăbergewicht und Alkoholkonsum. Ihre Lebenserwartung war 2015/17 knapp 9 Jahre niedriger.cite-ref-42[42]
Bildung
In Australien beginnt der Unterricht zwischen dem Alter von fĂŒnf oder sechs Jahren und endet je nach Bundesstaat oder Territorium und Geburtsdatum mit fĂŒnfzehn, sechzehn oder siebzehn Jahren.cite-ref-43[43] Im Primar- und Sekundarbereich bilden staatliche Schulen etwa 60 Prozent der australischen SchĂŒler aus, etwa 40 Prozent besuchen nichtstaatliche Schulen. Im TertiĂ€rbereich sind die meisten australischen UniversitĂ€ten öffentlich, und die StudiengebĂŒhren werden durch ein Studentendarlehensprogramm subventioniert, bei dem die Zahlung fĂ€llig wird, wenn die Schuldner ein bestimmtes Einkommensniveau erreichen.
Auf der Grundlage des 1995 eingefĂŒhrten Australischen Qualifikationsrahmens hat Australien ein nationales Qualifikationssystem eingefĂŒhrt, das die Hochschulbildung, die berufliche Bildung und Ausbildung sowie die schulische Bildung umfasst. FĂŒr die Grund- und Sekundarschulen wurde seit 2010 schrittweise ein nationaler australischer Lehrplan entwickelt und umgesetzt. Australien ist ein weltweit fĂŒhrender Anbieter von Bildung fĂŒr internationale Studierende und steht nach den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich an dritter Stelle der internationalen Bildungsanbieter. Australien hat mit Abstand den höchsten Anteil internationaler Studierender pro Kopf der Bevölkerung in der Welt mit 812.000 internationalen Studierenden, die 2019 an den UniversitĂ€ten und Berufsbildungseinrichtungen des Landes eingeschrieben sind.cite-ref-44[44]cite-ref-45[45] Viele AuslĂ€nder, die in Australien studieren, bleiben danach im Land. Die gröĂte Gruppe an auslĂ€ndischen Studierenden stammt aus der Volksrepublik China.
Der Bildungsindex, der 2018 zusammen mit dem Index der menschlichen Entwicklung der UNO veröffentlicht wurde und auf Daten aus dem Jahr 2017 basiert, fĂŒhrte Australien mit dem zweithöchsten Wert der Welt. Im PISA-Ranking von 2019 erreichen australische SchĂŒler Platz 29 von 78 LĂ€ndern in Mathematik, Platz 17 in Naturwissenschaften und Platz 16 beim LeseverstĂ€ndnis. Die Leistung liegt damit ĂŒber dem Durchschnitt der OECD-Staaten.cite-ref-46[46] Die Kinder von Immigranten schneiden im Gegensatz zu den meisten anderen LĂ€ndern in dem Test besser ab als die Kinder von Nicht-Immigranten.cite-ref-47[47]
Statistik
Historische Bevölkerung
Folgende Tabelle beinhaltet die SchÀtzungen der Bevölkerung Australiens seit dem Jahr 1788. Zu Bedenken ist, dass die indigene Bevölkerung Australiens bis 1961 nicht erfasst wurde und deshalb aus der SchÀtzung herausfÀllt. Vor 1788 wurde die indigene Bevölkerung auf 300.000 bis eine Million Personen geschÀtzt.cite-ref-0-48-0[48]
| Jahr | Einwohnerzahl | Jahr | Einwohnerzahl | Jahr | Einwohnerzahl |
|---|---|---|---|---|---|
| 1788 | 859 | 1906 | 4.059.083 | 2021 [ 49 ] | 25.422.788 |
| 1798 | 4.588 | 1916 | 4.943.173 | | |
| 1808 | 10.263 | 1926 | 6.056.360 | | |
| 1818 | 25.859 | 1936 | 6.778.372 | | |
| 1828 | 58.197 | 1946 | 7.465.157 | | |
| 1838 | 151.868 | 1956 | 9.425.563 | | |
| 1848 | 332.328 | 1966 | 11.599.498 | | |
| 1858 | 1.050.828 | 1976 | 14.033.083 | | |
| 1868 | 1.539.552 | 1986 | 16.018.350 | | |
| 1878 | 2.092.164 | 1996 | 18.224.767 | | |
| 1888 | 2.981.677 | 2006 | 19.855.288 | | |
| 1898 | 3.664.715 | 2016 | 23.401.892 | | |
Geburten und TodesfÀlle seit 1950
| | Bevölkerung (Durchschnitt) | Geburten | TodesfĂ€lle | NatĂŒrliche Ănderung | Geburtenrate (je 1 000 Einw.) | Sterberate (je 1 000 Einw.) | Ănderung (je 1 000 Einw.) | FertilitĂ€t pro Frau [ 51 ] | Nettomigration [ 52 ] [ 53 ] |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1900 | 3.715.000 | 102.221 | 44.060 | 58.161 | 27,3 | 11,8 | 15,5 | 3,66 | |
| 1901 | 3.765.000 | 102.945 | 46.330 | 56.615 | 27,1 | 12,2 | 14,9 | 3,64 | |
| 1902 | 3.824.000 | 102.776 | 48.078 | 54.698 | 26,7 | 12,5 | 14,2 | 3,39 | |
| 1903 | 3.875.000 | 98.443 | 47.293 | 51.150 | 25,3 | 12,1 | 13,2 | 3,58 | |
| 1904 | 3.916.000 | 104.113 | 43.572 | 60.541 | 26,4 | 11,0 | 15,4 | 3,54 | |
| 1905 | 3.974.000 | 104.941 | 43.514 | 61.427 | 26,2 | 10,9 | 15,3 | 3,51 | |
| 1906 | 4.032.000 | 107.890 | 44.333 | 63.557 | 26,6 | 10,9 | 15,7 | 3,35 | |
| 1907 | 4.091.000 | 110.347 | 45.305 | 55.042 | 26,7 | 11,0 | 15,7 | 3,35 | |
| 1908 | 4.161.000 | 111.545 | 46.426 | 55.119 | 26,6 | 11,1 | 15,5 | 3,35 | |
| 1909 | 4.232.000 | 114.071 | 44.172 | 59.899 | 26,7 | 10,3 | 16,4 | 3,35 | |
| 1910 | 4.323.000 | 116.801 | 45.590 | 61.211 | 26,7 | 10,4 | 16,3 | 3,35 | |
| 1911 | 4.425.000 | 122.193 | 47.869 | 74.324 | 27,2 | 10,6 | 16,6 | 3,51 | |
| 1912 | 4.573.000 | 133.088 | 52.177 | 80.911 | 28,6 | 11,2 | 17,4 | 3,51 | |
| 1913 | 4.820.172 | 135.714 | 51.789 | 83.925 | 28,2 | 10,7 | 17,5 | 3,51 | |
| 1914 | 4.893.000 | 137.983 | 51.720 | 86.263 | 28,0 | 10,5 | 17,5 | 3,51 | |
| 1915 | 4.971.000 | 134.871 | 52.782 | 82.089 | 27,1 | 10,6 | 16,5 | 3,51 | |
| 1916 | 4.969.000 | 131.426 | 54.197 | 77.219 | 26,6 | 11,0 | 15,6 | 3,07 | |
| 1917 | 4.917.000 | 129.965 | 48.029 | 81.936 | 26,3 | 9,7 | 16,6 | 3,35 | |
| 1918 | 4.982.000 | 125.739 | 50.249 | 75.490 | 25,0 | 10,0 | 15,0 | 3,07 | |
| 1919 | 5.080.000 | 122.290 | 65.930 | 56.360 | 23,6 | 12,7 | 10,9 | 3,07 | |
| 1920 | 5.303.000 | 136.406 | 56.289 | 80.117 | 25,5 | 10,5 | 15,5 | 3,07 | |
| 1921 | 5.411.000 | 136.198 | 54.076 | 82.122 | 24,9 | 9,9 | 15,0 | 3,12 | |
| 1922 | 5.510.000 | 137.496 | 51.311 | 86.185 | 24,7 | 9,2 | 15,5 | 3,11 | |
| 1923 | 5.637.000 | 135.222 | 56.236 | 78.986 | 23,7 | 9,9 | 13,8 | 3,02 | |
| 1924 | 5.755.000 | 134.927 | 54.980 | 79.953 | 23,2 | 9,4 | 13,8 | 2,97 | |
| 1925 | 5.882.000 | 135.792 | 54.658 | 81.134 | 22,9 | 9,2 | 13,7 | 2,95 | |
| 1926 | 6.000.000 | 133.162 | 56.952 | 76.210 | 22,0 | 9,4 | 12,6 | 2,85 | |
| 1927 | 6.124.000 | 133.698 | 58.282 | 75.716 | 21,6 | 9,4 | 12,2 | 2,80 | |
| 1928 | 6.251.000 | 134.078 | 59.378 | 74.700 | 21,3 | 9,4 | 11,9 | 2,77 | |
| 1929 | 6.355.000 | 129.480 | 60.857 | 68.623 | 20,2 | 9,5 | 10,7 | 2,64 | |
| 1930 | 6.436.000 | 128.399 | 55.331 | 73.068 | 19,8 | 8,6 | 11,2 | 2,58 | |
| 1931 | 6.500.000 | 118.509 | 56.560 | 61.949 | 18,2 | 8,7 | 9,5 | 2,36 | |
| 1932 | 6.552.000 | 110.933 | 56.757 | 54.176 | 16,9 | 8,6 | 8,3 | 2,19 | |
| 1933 | 6.603.000 | 111.269 | 59.117 | 52.152 | 16,8 | 8,9 | 7,9 | 2,17 | |
| 1934 | 6.656.000 | 109.475 | 62.229 | 47.246 | 16,4 | 9,3 | 7,1 | 2,11 | |
| 1935 | 6.707.000 | 111.325 | 63.599 | 47.726 | 16,5 | 9,4 | 7,1 | 2,12 | |
| 1936 | 6.755.000 | 116.073 | 63.932 | 52.141 | 17,1 | 9,4 | 7,7 | 2,18 | |
| 1937 | 6.810.000 | 119.131 | 64.496 | 54.635 | 17,4 | 9,4 | 8,0 | 2,21 | |
| 1938 | 6.871.000 | 120.415 | 66.451 | 53.964 | 17,4 | 9,6 | 7,8 | 2,21 | |
| 1939 | 6.935.000 | 122.891 | 69.147 | 53.744 | 17,6 | 9,9 | 7,7 | 2,22 | |
| 1940 | 7.004.000 | 126.347 | 68.384 | 57.963 | 17,9 | 9,7 | 8,2 | 2,26 | |
| 1941 | 7.077.000 | 134.525 | 71.176 | 63.349 | 18,9 | 10,0 | 8,9 | 2,36 | |
| 1942 | 7.143.000 | 136.708 | 75.191 | 61.517 | 19,1 | 10,5 | 8,6 | 2,38 | |
| 1943 | 7.201.000 | 149.295 | 74.486 | 74.809 | 20,6 | 10,3 | 10,3 | 2,57 | |
| 1944 | 7.269.000 | 153.344 | 69.596 | 83.748 | 21,0 | 9,5 | 11,5 | 2,63 | |
| 1945 | 7.347.000 | 160.560 | 70.231 | 90.229 | 21,7 | 9,5 | 12,2 | 2,74 | |
| 1946 | 7.430.000 | 176.379 | 74.661 | 101.718 | 23,6 | 10,0 | 13,6 | 2,99 | |
| 1947 | 7.517.000 | 182.384 | 73.468 | 108.916 | 24,1 | 9,7 | 14,4 | 3,08 | |
| 1948 | 7.637.000 | 177.976 | 76.839 | 101.137 | 23,1 | 10,0 | 13,1 | 2,98 | |
| 1949 | 7.792.000 | 181.261 | 75.260 | 106.001 | 22,9 | 9,5 | 13,4 | 2,99 | |
| 1950 | 8.045.000 | 190.591 | 78.187 | 112.404 | 23,3 | 9,6 | 13,7 | 3,01 | |
| 1951 | 8.307.000 | 193.298 | 81.788 | 111.510 | 23,0 | 9,7 | 13,3 | 3,06 | |
| 1952 | 8.527.000 | 201.650 | 81.597 | 120.053 | 23,4 | 9,5 | 13,9 | 3,15 | |
| 1953 | 8.739.000 | 202.235 | 80.188 | 122.047 | 22,9 | 9,1 | 13,8 | 3,23 | |
| 1954 | 8.902.000 | 202.256 | 81.805 | 120.451 | 22,5 | 9,1 | 13,4 | 3,30 | |
| 1955 | 9.089.000 | 207.677 | 82.036 | 125.641 | 22,6 | 8,9 | 13,7 | 3,35 | |
| 1956 | 9.311.000 | 212.633 | 86.088 | 126.545 | 22,5 | 9,1 | 13,4 | 3,39 | |
| 1957 | 9.530.000 | 220.358 | 84.953 | 135.405 | 22,9 | 8,8 | 14,1 | 3,41 | |
| 1958 | 9.744.000 | 222.504 | 83.723 | 138.481 | 22,6 | 8,5 | 14,1 | 3,42 | |
| 1959 | 9.947.000 | 226.976 | 89.212 | 137.765 | 22,6 | 8,9 | 13,7 | 3,41 | |
| 1960 | 10.160.000 | 230.326 | 88.464 | 141.862 | 22,4 | 8,6 | 13,8 | 3,39 | |
| 1961 | 10.391.000 | 239.986 | 88.961 | 151.025 | 22,8 | 8,5 | 14,3 | 3,35 | |
| 1962 | 10.642.000 | 237.081 | 93.163 | 143.918 | 22,1 | 8,7 | 13,4 | 3,30 | |
| 1963 | 10.846.000 | 235.689 | 94.894 | 140.795 | 21,5 | 8,7 | 12,8 | 3,24 | |
| 1964 | 11.055.000 | 229.149 | 100.594 | 128.555 | 20,5 | 8,7 | 11,8 | 3,17 | |
| 1965 | 11.280.000 | 222.854 | 99.715 | 123.139 | 19,6 | 8,8 | 10,8 | 2,97 | |
| 1966 | 11.505.000 | 223.731 | 103.929 | 119.802 | 19,3 | 9,0 | 10,3 | 2,89 | |
| 1967 | 11.704.000 | 229.796 | 102.703 | 127.093 | 19,4 | 8,7 | 10,7 | 2,85 | |
| 1968 | 11.912.000 | 240.906 | 109.547 | 131.359 | 20,0 | 9,1 | 10,9 | 2,89 | |
| 1969 | 12.145.000 | 250.175 | 106.496 | 143.681 | 20,4 | 8,7 | 11,7 | 2,93 | |
| 1970 | 12.407.000 | 257.516 | 113.048 | 144.468 | 20,5 | 9,0 | 10,5 | 2,94 | |
| 1971 | 12.663.000 | 276.361 | 110.650 | 165.711 | 21,5 | 8,6 | 12,9 | 2,98 | |
| 1972 | 13.067.000 | 271.960 | 110.191 | 161.769 | 20,6 | 8,4 | 12,2 | 2,74 | |
| 1973 | 13.303.000 | 255.848 | 111.336 | 144.512 | 19,1 | 8,3 | 10,8 | 2,49 | |
| 1974 | 13.504.000 | 243.658 | 110.179 | 133.479 | 17,9 | 8,1 | 9,8 | 2,32 | |
| 1975 | 13.722.000 | 239.794 | 114.501 | 125.293 | 17,4 | 8,3 | 9,1 | 2,15 | |
| 1976 | 13.892.000 | 231.135 | 110.610 | 120.525 | 16,6 | 7,9 | 8,7 | 2,06 | |
| 1977 | 14.033.000 | 226.954 | 111.490 | 115.464 | 16,1 | 7,9 | 8,2 | 2,01 | |
| 1978 | 14.192.000 | 226.359 | 108.059 | 118.300 | 15,9 | 7,6 | 8,3 | 1,95 | |
| 1979 | 14.359.000 | 223.370 | 108.315 | 115.055 | 15,5 | 7,5 | 8,0 | 1,91 | |
| 1980 | 14.515.000 | 223.664 | 106.654 | 117.010 | 15,3 | 7,3 | 8,0 | 1,89 | |
| 1981 | 14.695.000 | 230.920 | 109.429 | 121.491 | 15,6 | 7,4 | 8,2 | 1,94 | |
| 1982 | 14.923.000 | 237.076 | 110.990 | 116.086 | 15,7 | 7,4 | 8,3 | 1,93 | 128.100 |
| 1983 | 15.184.000 | 241.764 | 112.918 | 128.846 | 15,8 | 7,4 | 8,4 | 1,92 | 73.300 |
| 1984 | 15.393.000 | 240.544 | 110.887 | 129.657 | 15,5 | 7,2 | 8,3 | 1,84 | 49.100 |
| 1985 | 15.579.000 | 241.814 | 114.197 | 127.617 | 15,4 | 7,3 | 8,1 | 1,92 | 73.800 |
| 1986 | 15.788.000 | 239.115 | 116.069 | 123.046 | 15,0 | 7,3 | 7,7 | 1,87 | 100.500 |
| 1987 | 16.018.000 | 242.977 | 116.139 | 126.838 | 15,0 | 7,2 | 7,8 | 1,85 | 125.800 |
| 1988 | 16.263.000 | 246.200 | 120.463 | 125.737 | 15,0 | 7,3 | 7,7 | 1,83 | 149.400 |
| 1989 | 16.532.000 | 250.155 | 118.767 | 131.388 | 15,1 | 7,1 | 8,0 | 1,84 | 157.500 |
| 1990 | 16.814.000 | 257.521 | 125.112 | 132.409 | 15,3 | 7,4 | 7,9 | 1,90 | 124.700 |
| 1991 | 17.065.000 | 261.158 | 119.572 | 141.586 | 15,2 | 7,0 | 8,2 | 1,85 | 86.500 |
| 1992 | 17.284.000 | 259.186 | 120.836 | 138.350 | 14,9 | 6,9 | 8,0 | 1,89 | 68.600 |
| 1993 | 17.494.000 | 259.959 | 121.338 | 138.621 | 14,8 | 6,9 | 7,9 | 1,86 | 30.100 |
| 1994 | 17.667.000 | 258.314 | 123.496 | 134.818 | 14,5 | 7,0 | 7,5 | 1,84 | 46.600 |
| 1995 | 17.854.000 | 258.210 | 126.232 | 131.978 | 14,4 | 7,0 | 7,4 | 1,82 | 80.200 |
| 1996 | 18.071.000 | 250.438 | 126.400 | 124.038 | 13,8 | 6,9 | 6,9 | 1,80 | 104.000 |
| 1997 | 18.310.000 | 253.660 | 127.298 | 126.362 | 13,7 | 6,9 | 6,8 | 1,78 | 87.200 |
| 1998 | 18.517.000 | 249.105 | 129.255 | 119.850 | 13,4 | 6,9 | 6,5 | 1,75 | 79.100 |
| 1999 | 18.711.000 | 249.965 | 128.278 | 121.487 | 13,3 | 6,8 | 6,5 | 1,75 | 96.500 |
| 2000 | 18.925.000 | 249.310 | 128.392 | 120.918 | 13,1 | 6,7 | 6,4 | 1,75 | 107.200 |
| 2001 | 19.153.000 | 247.500 | 128.913 | 118.587 | 12,8 | 6,7 | 6,1 | 1,73 | 135.700 |
| 2002 | 19.413.000 | 250.988 | 133.707 | 117.281 | 12,9 | 6,9 | 6,0 | 1,77 | 110.600 |
| 2003 | 19.651.000 | 246.663 | 132.239 | 114.424 | 12,5 | 6,7 | 5,8 | 1,75 | 116.500 |
| 2004 | 19.895.000 | 249.082 | 133.231 | 115.851 | 12,4 | 6,7 | 5,7 | 1,76 | 100.000 |
| 2005 | 20.127.000 | 255.934 | 131.354 | 124.580 | 12,6 | 6,5 | 6,1 | 1,79 | 123.800 |
| 2006 | 20.394.000 | 263.540 | 134.041 | 129.499 | 12,8 | 6,5 | 6,3 | 1,82 | 146.700 |
| 2007 | 20.697.000 | 274.330 | 134.785 | 139.545 | 13,2 | 6,4 | 6,8 | 1,87 | 232.700 |
| 2008 | 21.015.000 | 302.272 | 143.946 | 158.326 | 14,4 | 6,8 | 7,6 | 2,02 | 277.400 |
| 2009 | 21.262.000 | 295.700 | 140.760 | 154.940 | 13,9 | 6,6 | 7,3 | 1,90 | 299.800 |
| 2010 | 22.183.000 | 297.900 | 143.473 | 154.427 | 13.4 | 6.4 | 7.0 | 1.89 | 172,038 |
| 2011 | 22.340.000 | 301.617 | 146.932 | 156.050 | 13,5 | 6,6 | 6,9 | 1,92 | 205.679 |
| 2012 | 22.723.000 | 309.582 | 147.098 | 161.782 | 13,6 | 6,5 | 7,1 | 1,91 | 241.151 |
| 2013 | 23.162.000 | 308.065 | 147.708 | 160.357 | 13,3 | 6,4 | 6,9 | 1,88 | 235,797 |
| 2014 | 23.413.000 | 299.697 | 153.400 | 146.300 | 12,8 | 6,5 | 6,3 | 1,80 | 179.000 |
| 2015 | 23.858.000 | 305.377 | 159.052 | 146.325 | 12,8 | 6,7 | 6,1 | 1,81 | 181.000 |
| 2016 [ 54 ] | 24.385.600 | 311.104 | 158.504 | 152.600 | 12,9 | 6,5 | 6,4 | 1,79 | 243.800 |
| 2017 | 24.770.700 | 309.142 | 160.909 | 148.233 | 12,6 | 6,5 | 6,1 | 1,74 | 241.700 |
| 2018 | 25.180.200 | 315.147 | 158.493 | 156.654 | 12,6 | 6,5 | 6,1 | 1,75 | 248.400 |
| 2019 | 25.522.100 | 305.832 | 169.301 | 136.531 | 12,1 | 6,7 | 5,4 | 1,67 | 210.700 |
| 2020 | 25.694.393 | 294.400 | 161.400 | 133.000 | 11,5 | 6,3 | 5,2 | 1,59 | 3.300 |
| 2021 | 25.422.788 | 309.996 | 171.469 | 138.527 | 12,1 | 6,7 | 5,4 | 1,70 | â3.600 |
| 2022 | 26.268.359 | 300.684 | 190.745 | 109.800 | 11,6 | 7,3 | 4,3 | 1,63 | 387.000 |
| 2023 | 26.966.789 | 286.998 | 183.131 | 103.867 | 10,8 | 6,9 | 3,9 | 1,50 | 547.300 |
| 2024 | 27.400.013 | 289.700 | 188.200 | 101.400 | 10,8 | 6,9 | 3,9 | 1,51 | 340.800 |
Historische Entwicklung der Lebenserwartung
1921â1950
| Jahre | 1921 | 1922 | 1923 | 1924 | 1925 | 1926 | 1927 | 1928 | 1929 | 1930 [ 55 ] |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lebenserwartung in Australien | 61,0 | 62,9 | 61,7 | 62,5 | 63,2 | 62,9 | 62,8 | 62,9 | 63,1 | 64,9 |
| Jahre | 1931 | 1932 | 1933 | 1934 | 1935 | 1936 | 1937 | 1938 | 1939 | 1940 [ 55 ] |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lebenserwartung in Australien | 65,3 | 65,6 | 65,4 | 64,8 | 65,1 | 65,2 | 65,8 | 65,8 | 65,8 | 66,2 |
| Jahre | 1941 | 1942 | 1943 | 1944 | 1945 | 1946 | 1947 | 1948 | 1949 | 1950 [ 55 ] |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lebenserwartung in Australien | 66,1 | 65,9 | 66,4 | 68,0 | 68,5 | 68,0 | 68,6 | 68,5 | 69,1 | 69,0 |
1950â2023
| Periode | Lebenserwartung in Jahren | Periode | Lebenserwartung in Jahren |
|---|---|---|---|
| 1950â1955 | 69,4 | 1985â1990 | 76,2 |
| 1955â1960 | 70,4 | 1990â1995 | 77,7 |
| 1960â1965 | 70,9 | 1995â2000 | 78,8 |
| 1965â1970 | 70,8 | 2000â2005 | 80,3 |
| 1970â1975 | 71,8 | 2005â2010 | 81,5 |
| 1975â1980 | 73,6 | 2010â2015 | 82,3 |
| 1980â1985 | 75,1 | | |
Quelle: Our World in Data und UN World Population Prospectscite-ref-56[56]
Historische Entwicklung der Altersstruktur
| Alter | 1901 | 1911 | 1921 | 1931 | 1941 | 1951 | 1961 | 1971 | 1981 | 1991 | 2001 | 2007 | 2016 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 0â14 Jahre | 35,1 | 31,6 | 31,8 | 28,5 | 24,2 | 27,2 | 30,3 | 28,7 | 25,0 | 21,9 | 20,5 | 19,4 | 18,6 |
| 15â24 Jahre | 19,4 | 20,1 | 16,9 | 18,1 | 17,5 | 14,1 | 14,3 | 17,4 | 17,4 | 16,0 | 13,7 | 14,0 | 12,8 |
| 25â44 Jahre | 29,4 | 28,8 | 30,0 | 29,3 | 30,0 | 29,4 | 27,7 | 27,4 | 28,4 | 28,6 | 30,0 | 29,2 | 27,9 |
| 45â64 Jahre | 12,0 | 14,8 | 17,0 | 18,0 | 20,9 | 20,4 | 19,9 | 20,0 | 19,2 | 19,3 | 23,1 | 25,0 | 25,1 |
| 65 Jahre und Àlter | 4,0 | 4,3 | 4,5 | 6,1 | 7,4 | 8,1 | 8,5 | 8,3 | 9,8 | 11,3 | 12,6 | 13,2 | 15,8 |
Einzelnachweise
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